Aus den Weinbergen

 

Gehaltvolles vom Weingut Max Markert
Sonntag, 08. August 2010

Nach einem Jahr mit nahezu perfekten Witterungsbedingungen ist man mit der Weinqualität mehr als zufrieden.
Die 2009er Weine präsentieren sich gehaltvoll. fruchtbetont und facettenreich mit einer ausgewogenen Säure und einer ausgeprägten Aromatik. Die Rotweinsorten beeindrucken in diesem Jahr mit ihrer intensiven Farbe und großen Dichte.
Der Ertrag lag bei rund 77 hl/ha du durchschnittlich 93 Grad Oechsle und einem Prädikatsweinanteil von nahezu 100 Prozent.
Nach einem frostigen Beginn des Jahres mit Temperaturen bis zu -24˚Grad Celsius und einem verzögerten Austrieb der Reben, wurde der Rückstand durch die hohen Durchschnittstemperaturen im April und Mai mehr als aufgeholt. Die Blüte setzte bereits Anfang Juni ein, zog sich jedoch bei der nun wieder kühleren Witterung relativ lange hin.
Mit der Aussicht auf einen ausgezeichneten Jahrgang 2009 begann Mitte September die Weinlese.

 

Ernteausfälle im Jahr 2009 beim Weingut Böhme
Dienstag, 13. Juli 2010

Die tiefen Temperaturen vom 5. bis zum 07. Januar 2009 führten auf dem Weingut Böhme nur zu einer kleinen bis mittleren 2009er Ernte. Unterschiedlich auf die einzelnen Rebsorten hinterließ der Frost seine Spuren. Mit den größten Ernteausfällen reagierte die Hauptrebsorte Müller-Thurgau auf  den strengen Frost. Beim Riesling konnte nahezu eine normale Erntemenge eingebracht werden. Die 2009er Weine präsentieren sich wieder fruchtbetont, gehaltvoll und mit feiner erfrischender Säure.

 

Geringe 2009er Ernte beim Weingut Kranz-Junk
Dienstag, 13. Juli 2010

2009 war ein überaus ungewöhnliches Weinjahr. Extreme Wetterbedingungen haben dazu geführt, dass auf dem Weingut Kranz-Junk 30 % weniger als im Durchschnitt geerntet wurde. Dafür wurden in den vergangenen Tagen Weine von bestechender Qualität in Flaschen gefüllt. Die Weine besitzen tolle Fruchtaromen gepaart mit einer großen Dichte.

 

Fruchtige und harmonische 2009er vom Weingut Göhring
Samstag, 10. April 2010

Das Jahr 2009 startet mit einem Sprung vom Winter direkt in den Frühsommer. Der April überrollte die Weinberge regelrecht mit seinen warmen Temperaturen, was zu einem frühen Austrieb der Reben führte. Während der Blütezeit gab es allerdings relativ kalte Temperaturen, was die Blüte sehr verzögerte und vor allem bei den Burgundersorten zu extremen Verrieselungen führte. Damit führte die Natur selbst eine erste Ertragsreduzierung durch.
Der Juli und August brachten reichlich Niederschlag. Zum Glück war es dann ab Mitte August und Anfang September wieder sommerlich. Ab der zweiten Septemberhälfte hielt ein traumhafter Altweibersommer Einzug, wovon die Traube sehr profitierten. So konnte mit dem 2009er ein Jahrgang von höchster Qualität geerntet werden. 
Die 2009er Weine zeigen sich von allerhöchster Güte. Sie besitzen eine ausgeprägte Frucht, harmonische Säure und enorme Dichte.

 

Die Ernte 2009 bei Domaine Bourdic
Freitag, 02. April 2010

Das Jahr 2009 war sehr trocken. Ausgiebige Niederschläge gab es zum letzten Mal im Mai. Dennoch litten die Rebstöcke nicht all zu sehr unter der Trockenheit. Die Trauben entwickelten sich sehr gut und gesund. Die Ernte 2009 verlief unter optimalen Bedingungen und verspricht sehr aromatische, elegante Weine.Sie begann am 28. August und zog sich dann hin bis zum 23. September. Das Wetter während der Erntzeit war immer sehr gut. Da Regen fehlte, waren die Beeren klein und konzentriert. Daher gab es nicht so viel an Quantität, doch die Qualität war hervorragend. Die Traubenhäute waren reich an Materie, Aromastoffen, Farbstoffen und reifen Taninen.

 

Besonders guter Jahrgang beim Weingut Löffler
Samstag, 12. Dezember 2009

Ein wunderschöner Frühling sorgte dafür, dass die Rebblüte Ende Mai abgeschlossen war und die Reben so ihrer Zeit voraus waren. Überdurchschnittliche Sonnenstunden und Wärme trieben die Reben in den folgenden Wochen voran. Das Bilderbuchwetter stzte sich auch im August und September weiter fort.
Im Markgräferland gab es eine ungewöhnlich trockene und heiße Witterung mit durchegehend sonnigen Tagen.
Der frühe Austrieb der Reben im Frühjahr und das optimale Herbstwetter ermöglichten der Rebstöcken eine ungewöhnlich lange Vegetationsphase. Sehr zeitig konnte mit der Weinlese begonnen werden. So war die Hauptlese bereits im Oktober beendet.
Ähnlich wie im Vorjahr führte vor allem der goldene Oktober nochmals zu einer deutlichen Steigerung der Mostgewichte, so dass bei fast allen Rebsorten ein ungwöhnlich hohes Niveau erreicht wurde.
Aufgrund der Witterung verspricht der 2009er Jahrgang wieder ein ganz Besonderer zu werden

 

Hohe Qualitäten der 2008er Weine des Weingutes Max Markert
Freitag, 27. November 2009

Der wunderbare Spätsommer mit seinen warmen Tagen und kühlen Nächten hat entscheidend zur Reifung der Trauben beigetragen und die Qualität maßgeblich geprägt.
Alle Anzeichen deuten auf einen fruchtigen, harmonischen Jahrgang mit angenehmer Säure hin. Bei den Rebsorten Silvaner und Riesling wird eine besonders hohe Qualität erwartet. Die Mostgewischte sind gigantisch und liegen meist über 90° Grad Oechsle.
 

Vielversprechende 2008er Weine des Weingutes Michel-Pfannebecker
Freitag, 27. November 2009

In diesem Weinjahr hat nach frühem Austrieb und sehr frühem Blütebeginn - Ende Mai - ein kurzer Wetterumschwung zu starken Verrieselungen an den junngen Fruchtansätzen geführt. Damit wurde die Erntemenge stark reduziert, gleichzeitig aber auch die Voraussetzung für ein hohes Qualitätsniveau geschaffen.
In den heißen Monaten Juli und August waren die Reben ausreichend mit Wasser versorgt.
Die Trauben hatten beste Reifebedingungen und so konnte mit der Lese der frühen Sorten Ende September begonnen werden.
Bei schönem Herbstwetter, sehr gesunden, reifen Trauben, jedoch geringem Ertrag, ging die Ernte sehr zügig voran und war schon nach 4 Wochen abgeschlossen.
Die Jungweine des 2009er Jahrgangs probieren sich sehr fruchtbetont, ausgewogen mit feiner mineralischer Frucht.
 

2009 Geringe Menge mit guter Qualität bei der Domaine Borudic
,Dienstag, 13. Oktober 2009

Das Jahr 2009 war sehr trocken. Ausgiebige Niederschläge gab es zum letzten Mal im Mai. Dennoch litten die Rebstöcke nicht all zu sehr unter der Trockenheit. Die Trauben entwickelten sich sehr gut und gesund. Die Ernte 2009 verlief unter optimalen Bedingungen und verspricht sehr aromatische, elegante Weine.
Sie begann am 28. August und zog sich dann hin bis zum 23. September. Das Wetter während der Erntzeit war immer sehr gut.
Da währennd im Jahresverlauf Regen fehlte, waren die Beeren klein und konzentriert. Daher gab es nicht so viel an Quantität, doch die Qualität war hervorragend. Die Traubenhäute waren reich an Materie, Aromastoffen, Farbstoffen und reifen Tanninen.
 

2008 war einer der besten Jahrgänge beim Weingut Spiess
Freitag, 21. August 2009

Nach einem schwierigen Ernteanfang, der sehr an das Jahr 2006 erinnerte. das anfänglich von sich stark ausbreitender Fäulnis geprägt war, kühlte es Ende September ab, was das Faulen der Trauben stark verringerte.
Auf dem Weingut Spiess entschied man sich dafür, die bisher gefaulten Trauben herauszulesen um den übrigen gesunden Trauben eine gesunde Reife zu ermöglichen. Dies stellte einen enormen Aufwand dar, da so in vielen Weinparzellen 2-3mal geerntet werden musste.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Durch die kühleren Temperaturen konnten die restlichen Trauben perfekt ausreifen, was zu wundervollen Aromen mit moderaten Alkoholwerten führte.
Auf die letzten Jahren zurück gesehen ist das Ergebnis das Beste, was auf dem Weingut Spiess jemals auf die Flasche gezogen wurde.
 

Hoher Leseaufwand beim Weingut Sauer
Dienstag 02. Juni 2009

Nur durch ein intensvies Qaulitätsmanagement, d. h. ertragssteuernde Maßnahmen, die Geduld für eine späte Lese sowie ein merhmaliges Durchlesen der Weinberge, konnte das Optimum aus den Weinbergen herausgeholt werden. Die Lese dauerte lange, der Beginn lag Ende September, Schluss war Anfang November. Es gelang, wie in den Vorjahren auch, hochreife, gesunde Trauben zu ernten, die spannende Weine versprechen.
So besitzen die 2008er Weißweine eine feine Frcuht, verbunden mit einer sehr guten Säurestruktur. Die Roten weisen weiche ausgereifte Tannine und eine gute Farbausprägung auf.
 

Elegante und lebendige 2007er vom Weingut Sauer
Samstag 31. Mai 2009

Kräftige Niederschläge in der ersten Septemberwoche weckten auf dem Weingut Sauer Erinnerungen an den Jahrgang 2006. Entsprechend schnell begann man mit der Ernte der Trauben. Doch die kühlen Nachttemperaturen trugen rasch zu einer spürbaren Entspannung der Situation bei. Die Lese verlief relativ ruhig und ohne allzu große Hektik bis in die zweite Oktoberhälfte hinein. Der von der Natur gewährte Aufschub wurde genutzt, um eine Vorlese von Fäulnis befallenen Trauben durchzuführen. Zudem half das Warten bei der Harmonisierung der Säure in den Trauben.
Die jungen Weine des Jahrganges 2008 präsentieren sich elegant und lebendig, haben eine gute Struktur und eine angenehme Saftigkeit. Es sind sehr trinkfreudige, von sortentypischer Frucht und animierender gut eingebundener Säure geprägte Weine.
 

Weingut Fader bringt frische und langlebige 2008 Jahrgänge in die Flasche
Freitag 15. Mai 2009

Die Traubenreifephase und die Weinernte 2008 waren durch warme Tage und kühle Nächte geprägt. Diese Temperaturschwankungen waren ideal für eine tolle Fruchtausprägung der Weine.
Die Säure wurde dabei etwas langsamer veratmet, was zu frischen und langlebigen Weinen führt.
Wie in den Jahren zuvor, wurde im Weinberg viel Handarbeit geleistet. Immer im Blick, erneut unter Beweis stellen zu können, dass das Zusammenspiel zwischen der Natur und dem qualitätsorientiertem Winzer auszahlt und im Ergebnis zum Erfolg führt.
 

Gute Qualitäten beim Weingut Egon Schmitt
Mittwoch 15. April 2009

Das Weinjahr 2008 hat dem Weingut Egon Schmitt insgesamt gute Qualitäten geliefert, die vom Typus der Weine her gut an den fast spektakulären 2007er anknüpfen können. Wie die 2007er mit kräftiger Säurestruktur ausgestattet, wenngleich auch nicht ganz so mineralisch, sind die Weine frisch, fruchtbetont und klar.
 

Geduld im Weinberg wude beim Weingut Michel-Pfannebecker belohnt
Montag 24. 11.2008

Ein früher und rasanter Blütebeginn Anfang Juni hat auch beim Weingut Michel-Pfannebecker die Erwartungen an den neuen Weinjahrgang wieder sehr hoch gehängt.
Der Sommer war dann aber doch etwas durchwachsen und so begann die diesjährige Weinlese auf dem Weingut erst am 23. September.
Geduld war diesmal angesagt. Die kühlen Nächte im Oktober haben dazu geführt, dass die anfangs hohe Säure nur sehr langsam abgebaut wurde, die Trauben aber wunderbar gesund blieben, ganz langsam reiften und viel Aroma bilden konnten.
Die 2007er Weine des Weingutes haben sich mittlererweile prächtig entwickelt und zeigen sich gradlinig, und von feiner Frucht und Fülle.
Mit sehr großem Erfolg nahm das Weingut Michel-Pfannebecker an der diesjährigen Prämierung der Lanfwirtschaftskammer und an vielen Wettbewerben der Fachpresse teil. Für besondere Leistungen bei der Weinprämierung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz wurde dem Weingut im vergangenen Jahr ein weiterer Staatsehrenpreis verliehen.